Dein Look
ist deine Entdeckung.
Boxershorts, ehrlich und cool.
Gibt’s noch nicht. Machen wir sie zusammen.
– sind schon dabei.
Drei Schritte.
Null Risiko.
Sag Hallo.
Per E-Mail oder WhatsApp. Kostenlos und unverbindlich.
Ab 250 gründen wir.
Wir geben dir ein Startsignal. Ab 1.000 wird genäht.
Du entscheidest.
Kaufen, mitgestalten – oder einfach gut finden.
Weil wir nichts nähen, was keiner will.
Keine Lagerberge, keine Restposten – Ressourcen schonen fängt beim Nicht-Produzieren an.
Probier
dich aus.
Stoff, Muster, Nähte, Bund – misch, bis es deins ist. Alles kann. Nichts muss.
Gutes Design
Mit dir gestaltet.
Material
Bio-Baumwolle, weich und langlebig.
Produktion
Ehrlich und fair in Europa.
Größen
Bestimmst du mit.
Patchworkfamilie, fünf Kinder zwischen 12 und 19. Passende Boxershorts haben wir nicht gefunden – also machen wir sie. Und zwar so, dass 10Zeit am Ende denen gehört, die es möglich machen.
Die Boxershorts sind nicht die Idee. Sie sind der Anfang.

Alles fing mit einem Boxershorts-Problem an.
Für unsere Jüngsten suchten wir Boxershorts: fair, langlebig und mit Designs, die man wirklich tragen will. Gefunden haben wir fast nichts.
Gleichzeitig beschäftigte uns schon lange eine größere Frage: Warum gehört in Unternehmen das, was viele gemeinsam möglich machen, am Ende meist wenigen? Wir kennen Firmen von innen – vom Start-up bis zum Konzern. Und wir glauben: Das geht auch anders.
Also haben wir beides zusammengebracht. Ein echtes Produkt, klein genug, um einfach anzufangen. Und eine Firma, die anders funktioniert.
Deshalb nähen wir nichts auf Verdacht. Erst wenn genug Leute dabei sind, gründen wir. Erst dann wird genäht.
Systemdenkerin. Designerin.
Und ziemlich schlecht darin, Dinge einfach so hinzunehmen.
Ich bin Jo(Ana). Und ich wollte mein Leben lang ein bisschen wie Pippi Langstrumpf sein: die Welt so gestalten, wie sie mir gefällt. Das ist bis heute mein Leitbild. Wenn ich höre „Weil man das eben so macht“, bekomme ich ziemlich zuverlässig Lust, es anders zu machen. Meine größte Stärke – mich für verdammt viele Dinge zu begeistern – ist gleichzeitig meine größte Schwäche.
Ich liebe Design und Technologie. Produkte und Organisationen. Menschen, Systeme und Ideen. Ich arbeite gern in unterschiedlichen Unternehmen, an unterschiedlichen Projekten und am liebsten an Problemen, bei denen am Anfang noch niemand genau weiß, wie die Lösung aussieht.
Und ich habe ziemlich lange geglaubt, das sei ein Problem. Dass ich mich irgendwann entscheiden müsste. Für das eine Richtige. Den einen Beruf. Das eine Thema. Den einen Weg. Einen ziemlich großen Teil meines Lebens habe ich versucht, mich dazu zu zwingen.
Inzwischen beginne ich zu verstehen: Vielleicht muss ich das gar nicht. Vielleicht ist genau diese Vielseitigkeit das, was ich einbringen kann. Dinge miteinander verbinden, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Muster erkennen. Systeme hinterfragen. Etwas gestalten. Wieder auseinandernehmen. Neu zusammensetzen.
In der Cyber Security ist das praktisch. Aber ehrlich: Mein Herz schlägt nicht dafür. Ich bringe lieber Dinge zusammen, die scheinbar nicht zusammenpassen:
Unternehmensstrukturen und Individualität.
Patchworkfamilie und Kreativität.
Pippi Langstrumpf und Wirtschaft.
Ich liebe den Weg des meisten Widerstands. Nicht, weil ich es unnötig schwer haben möchte, sondern weil dort oft die interessanteren Fragen liegen:
Warum machen wir das eigentlich so? Wer sagt, dass das so bleiben muss? Und was könnten wir stattdessen daraus lernen?
Ich habe schon ein paarmal Unternehmen gegründet, zwei davon hatten mit Stoff und Design zu tun. Danach führte mein Weg in eine ganz andere Welt – heute arbeite ich in der Cyber Security. Und jetzt bin ich irgendwie wieder hier.
Aber diesmal geht es für mich um viel mehr als das Produkt. Mich beschäftigt schon lange, wie wir Systeme bauen können, in denen Menschen wirklich mitgestalten können. In denen unterschiedliche Fähigkeiten gleich viel wert sein dürfen. Und in denen das, was viele gemeinsam möglich machen, nicht am Ende wenigen gehört.
Wir wünschen uns für unsere Kinder eine andere Zukunft.
Eine, in der sie sich nicht möglichst gut anpassen müssen. Sondern eine, in der wichtig ist, was sie können. Was sie interessiert. Was sie beitragen. Was sie gemeinsam mit anderen möglich machen. Eine Welt, in der Unterschiedlichkeit nicht stört, sondern gebraucht wird.
Und eigentlich wünschen wir uns genau das auch für uns selbst.
10Zeit ist für mich deshalb viel mehr als eine Unterhosenfirma. Es ist die Entscheidung, etwas, das ich mir für unser eigenes Leben und für unsere Kinder wünsche, nicht nur zu denken, sondern zu machen. Wir haben noch nicht auf alles eine Antwort. Aber vielleicht müssen wir die fertige Welt auch gar nicht kennen, um mit dem Bauen anzufangen.
Und los geht’s.
Björn, du bist dran. →
Björn schreibt gerade noch. Wir wollten euch aber nicht warten lassen.
Wir wollen 10Zeit nicht für uns.
Wir haben die Idee angestoßen. Gerade hüten wir sie, bringen sie ins Rollen und kümmern uns um das, was jetzt getan werden muss. Aber wenn daraus wirklich 10Zeit wird, soll es nicht einfach unsere Firma werden.
10Zeit soll denen gehören, die 10Zeit möglich machen.
Den Menschen, die Ideen einbringen. Die gestalten, entwickeln, produzieren und organisieren. Den Menschen, die unsere Produkte kaufen. Den Menschen, die mitentscheiden, was als Nächstes entsteht. Und all denen, die irgendwann etwas beitragen, an das wir heute noch gar nicht gedacht haben.
Deshalb soll hier irgendwann nicht mehr nur stehen:
Joana + Björn
wir.
Denn vielleicht ist genau das die ganze Idee: Wir müssen die Welt nicht nehmen, wie sie ist. Lass sie uns gemeinsam so gestalten, wie wir sie haben wollen.
Wir fangen schon mal an.
Mit Boxershorts.
Bist du
dabei?Du kannst Nr. 10 sein.
Die Boxer werden erst genäht, wenn genug von uns sie wollen. Genau dafür brauchen wir dich.
mit.
Lass mal
schnacken.
hey@10zeit.art
























